DoItYourSelf-Insektenschutzgittermontage

Es ist eigentlich schade, dass eine Produktübersicht-Webseite der Firma Alfred Schellenberg GmbH in Siegen so pflegt erscheint, dass auf ihr zwar diverse Produkte wie

  • Fliegengitter für Fenster
  • Insektenschutz-Vorhänge für Türen
  • Insektenschutz-Klemmrollos
  • Insektenschutz- und Verdunklungs-Rollos
  • Insektenschutz-Rahmensysteme
  • Insektenschutz-Problemlöser

mit HTML-Ankern verlinkt sind, jedoch diese zur Zeit nicht angesprungen werden können. Grund: hier hat ein flüchtiger Fehler eines Programmier-Anfängers oder betriebsblinden Programmier-Experten seine Spuren hinterlassen.

Also von Schellenberg habe ich mir die Scharniere und den Magnetschnapper besorgt, weil sie in ihren Maßen zum Rahmen des Insektengitters am besten passen. Leider waren mir dies InsektenSchutz-Systeme zu teuer, weil eine dankbare Alternative der Marke Farilia in einer anderen Baumarktkette gefunden wurde.

Dass Fa.Schellenberg auch Insektengitter des Typs „Fliegengitter Reflection“ mit den Funktionen

  • Sichtschutz von außen, Sonnenschutz, Hitzeschutz durch Aluminiumbeschichtung,
  • Insektenschutz durch Feingewebegitter

hat, kann evtl. später einmal an Fenstern der Haussüdseite getestet werden.

Das Insektenschutzgitter samt Rahmen und Montagezubehör wurde von der Marke Farilia ausgewählt, die ca. 1/3 günstiger in der Anschaffung war. Diese Marke wird im Internet mit der Fa. Emil Lux GmbH&Co.KG, Wermelskirchen in Verbindung gebracht. Da

  • 1970 Herr Manfred Maus zusammen mit Dr. Emil Lux den ersten OBI Bau- und Heimwerkermarkt in Hamburg gegründet hat (was ich bisher noch nicht wusste),
  • der handschriftliche Insektenschutzgitter-Namenszug „Farilia“ dem für eine Floristik-Broschüre von Fa. LUX sehr ähnelt

ist es plausibel anzunehmen, die Insektenschutzgitter-Marke Farilia stamme von der Fa. Lux.

Leider gab es bei meiner Montage auch Probleme.

  • 1: der nötige 2,5mm-Metallbohrer erwies sich als stumpf, so dass Mutter formuliert hätte, „man habe auf ihm reiten können“; es musste mit einem scharfen 1,5mm-Bohrer vorgebohrt und das Bohrloch zunächst mit einem 2mm-Bohrer und dann 2,5mm-Bohrer erweitert werden.
  • 2: die 2,5mm-Bohrlöcher ins Rahmengestell für den Magnetschnapper erwiesen sich für die Schellenberg-Rundkopfschrauben als zu groß, denn diese Schrauben hätten eher Löcher von 2mm vertragen. Zum Glück konnten 2 Rundkopfschrauben aus einem „Schraubensortiment d“ des Kaufland Warenhandel Neckarsulm aushelfen, die sonst nur achtlos auf ihren Einsatz in einer Wühlkiste gewartet hätten.
  • 3: von anfang an war klar, dass sämtliche Montagevorschläge hier bei mir nicht anwendbar sind. Die Gitterrahmen können nicht einfach in den Alufensterrahmen eingehakt werden, da das Fenster auch geschlossen werden können soll, ohne das Gitter entfernen zu müssen. Auch soll das Gitter vor dem „Windauge“ verbleiben, falls das Fenster groß oder klein geöffnet wird. Zwischen Fensterrahmen und -flügel ist der Spalt so gering, dass noch nicht mal ein Löschblatt dazwischen passt, also auch keine Kunststoffhaken von Farilia. In die Fensterrahmen die Aufhängung (Scharnier, Schnapperblech) festschrauben geht auch nicht und der Hintergrund der Mauerlaibung ist so uneben, dass die Scharniere schief angeschraubt werden müssten und so die beigefügten Wandschrauben zu kurz sind.
  • 4: nachdem sich das Insektengitter freiwillig in den fertigmontierten Gitterrahmen eingfügt hat, musste festgestellt werden, dass die fertige Gitter vier mögliche „es soll-ja-nicht-ewig-halten Stellen“ hat. Diese befinden sich in den 4Ecken: die Schutzkappen zerstören die gespannten Gitter durch Einreissen von Löchern, falls man die Kappen wie vorgeschrieben überstülpt. Vielleicht hätte dies verhindert werden können, falls man die Gitter nicht so gespannt hätte.

Nun ist das ca. 950g schwere Insektenschutzgitter nach 5Arbeitsstunden zur Endmontage bereit. Es wird versucht, es mit Hilfe von beidseitig klebendem outdoor-Montageband (max.Tragfähigkeit = 10kg/m; Breite 19mm; Marke Tesa) an den Fensterrahmen anzukleben. Nötig sind bei diesem Gewicht mindestens 10cm Klebefläche. Damit das ganze Schutzgitter sich bei Windstille beim Öffnen nicht loslöst, sind also mindenstens 10cm Klebefläche auf jeder der beiden Außenflächen (Scharnierfläche, Schnapperblechfläche) nötig. Welchen Adapter (Blech, Kunststoff) ich hierfür wählen werde, ist noch unklar. Schaun wir mal.

Schade ist auch, dass man beim Editieren auf meinen freenet-Weblogseiten die Artikelentwürfe nicht automatisch gesichert, sondern automatisch gelöscht bekommt. Daher habe ich ihn in diesen Bericht in mein wordpress-Weblog gestellt. (dp) (2,5h)

Nachtrag am 22.7.2008 um 23.40Uhr:

Heute habe ich mir im Baumarkt wieder raten lassen, es einfach zu probieren. Ja, diesen Rat brauche ich mir nicht holen. Also wird mir geraten, die Scharniere mit Sekundenkleber für Kunststoffe auf meine Haftleisten, die aus Plexiglas zu bestehen scheinen, aufzukleben und diese Haftleisten dann an die Fensterrahmen anzubringen. Löcher ließen sich in dieses Plexiglas nicht mit der Lochzange stanzen, sondern nur mit der Bohrmaschine bohren. Dann werde ich die Scharniere nach der Verfestigung des Sekundenklebers noch mit Blindnieten an diesen Haftleisten sichern. Wollte heute mal ausprobieren, wie eine fertiggenietete Blindniete ausschaut und was war? Nicht ein „Schuss in den Ofen“, nein, ein „Schuss in den Müllsack“. Fest steht wenigstens, dass Ösen-Nieten oder Hohlnieten ungeeignet sind. Also dann bis hoffentlich morgen (dp) (0,25h)

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